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Was ist Musiktherapie?

 

Musiktherapie ist ein anerkanntes, wissenschaftlich fundiertes kunsttherapeutisches Verfahren, das mit Musik, Stimme, Körper und Atem arbeitet.

Sie eröffnet einen Zugang zu inneren Prozessen, der über Sprache allein oft nicht erreichbar ist.

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Im Mittelpunkt steht nicht das musikalische Können, sondern das bewusste Erleben, Wahrnehmen und Gestalten innerer Zustände.

Musik wird dabei zum Medium, um innere Anteile, Gefühle und Spannungen erfahrbar und bearbeitbar zu machen.

Wenn innere Themen spürbar werden

 

Vielleicht funktionieren Sie im Alltag gut, übernehmen Verantwortung, leisten viel  und merken dennoch, dass sich innerlich etwas nicht stimmig anfühlt.

 

Vielleicht begleiten Sie Selbstzweifel, innere Unruhe, Erschöpfung oder das Gefühl, sich selbst nicht wirklich zeigen zu können.

Vielleicht wirken alte Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss leisten, um wertvoll zu sein“ noch immer nach, auch wenn sie rational längst hinterfragt sind.

 

Musiktherapie richtet sich an Erwachsene, die ihre inneren Themen nicht nur verstehen, sondern auch auf einer tieferen Ebene erfahren und verändern möchten.

Wie gehe ich vor?​
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Meine Arbeitsweise ist beziehungsfokussiert, erfahrungsorientiert, körperbezogen und ressourcenfokussiert. Erfahrungsorientiert bedeutet, dass Veränderung über Erleben entsteht und nicht nur über das Verstehen. 

Das therapeutische Gespräche begleite den Prozess und rundet ihn ab. 

 

Je nach Thema und individueller Situation arbeite ich unter anderem mit:

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  • Stimme und Bodysongs, um Präsenz, Selbstkontakt und Ausdruck zu stärken

  • Atem- und Körperarbeit, um innere Unruhe zu regulieren und Stabilität zu fördern

  • musikimprovisatorischen und musikimaginativen Verfahren, um innere Zustände, Bilder und Anteile hörbar, erlebbar und verstehbar zu machen

  • ressourcenorientierten Interventionen, um Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Integration zu unterstützen

  • der Musiktherapeutischen Tiefenentspannung (MTE) zur Förderung von vertiefter Selbstwahrnehmung 

  • nervensystemorientierter Arbeit mit Atem und Stimme, um das vegetative Nervensystem zu beruhigen und Selbstregulation zu fördern und innere Stabilität zu unterstützen 

  • innere anteilsorientierte musiktherapeutischen Interventionen, um innere Anteile hörbar, verstehbar und integrierbar zu machen 

 

 

Der Körper wird dabei als wichtiger Speicher biografischer Erfahrungen verstanden und bewusst in den therapeutischen Prozess einbezogen.

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​Musiktherapie kann unterstützend wirken bei
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  • anhaltender innere Unruhe oder Anspannung 

  • Erschöpfung, Überforderung oder emotionaler Leere 

  • Selbstwert- und Identitätsthemen 

  • Angst, innerem Druck oder starker Selbstkritik 

  • Beziehungsthemen, die sich aus frühen Beziehungserfahrungen oder wiederkehrenden Beziehungsmustern ergeben 

  • belstanden Lebens- oder Beziehungssituationen 

  • Schwierigkeiten in sozialer Interaktion, im Kontakt oder Erleben von Nähe und Abgrenzung mit autistischen Ausprägungen 

 

Zielrichtung der Therapie

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  • den eigenen Selbstwert zu stärken

  • Vertrauen in sich und den eigenen Ausdruck zu entwickeln

  • innere Anteile zu erkennen, zu differenzieren und zu integrieren

  • biographische Prägungen und familiäre Beziehungsmuster bewusster zu erkennen 

  • alte Glaubenssätze zu hinterfragen und zu verändern

  • Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl zu entwickeln und im Alltag zu verankern 

  • mehr innere Ruhe, Klarheit und Regulation zu erleben

  • wieder Zugang zu Lebendigkeit, Freude und Leichtigkeit zu finden

 

 

Der therapeutische Prozess orientiert sich dabei stets an Ihrem individuellen Tempo und Ihren persönlichen Themen.

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Sie brauchen für die Musiktherapie  keine musikalischen Vorkenntnisse.

Musik dient als therapeutisches Medium – nicht als Leistung.

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