Die Stimme in der Musiktherapie 

Während meinem beruflichen Werdegang als Musiktherapeut begegnete ich vielen Meschen die von sich selber sagten, Ich kann nicht Singen oder sogar meine Stimme ist hässlich. Bei vielen Menschen steht das Wort Singen oft in Verbindung mit Schamgefühlen und grossen Hemmungen. Vielleicht hat Ihnen jemand schon in früher Kindheit gesagt, dass Sie nicht singen können oder dass Sie eine schreckliche Stimme haben? Vielleicht haben sie eine schlechte Note in der Schule erhalten und wurden von den Schulkollegen ausgelacht, als Sie vor der ganzen Klasse etwas vorsingen mussten? Vielleicht haben Sie selber sehr hohe Ansprüche an sich und ihre Stimme?

Falls Sie solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben möchte ich Sie ermutigen, nicht zu verstummen. Denn Sie sind es wert, gehört zu werden. Das hörbar zu machen, was in der Stille und in ihrem Innersten herangereift ist. <<Denn jeder, der sprechen kann, kann auch mit seiner Stimme singen, tönen und klingen. Davon bin ich überzeugt.>>

 

In meiner Stimmgruppe geht es jedoch nicht um das klassische Singen, wie man es vom Radio kennt, von einer Band, dem Chorgesang oder von ihrem Lieblingssänger. Es geht dabei nicht um Stimmbildung und Gesangstechniken im herkömmlichen Sinne.  

Es geht vielmehr darum, genau diese Hemmungen, Schamgefühle und Blockaden aufzulösen. Das therapeutische Singen bietet Ihnen die Möglichkeit, innere Bewegungen wie Gefühle, Visionen oder Beziehungserfahrungen stimmlich zum Ausdruck zu bringen. Das spielerische Entdecken der eigenen Stimme, des körpereigenen Instrumentes und das gemeinsame Tönen in der Gruppe kann verschiedene Emotionen an die Oberfläche bringen, welche im reflektierenden Gespräch in der Gruppe behandelt werden können. 

  • Es kann ihnen dabei helfen, sich auf eine neue Art und Weise zu erleben, sich besser wahrzunehmen und wieder in die innere Mitte zu kommen. Befassen sie sich aktiv mit Ihrer aktuellen Stimmung und lassen sie dabei ihre Stimme entsprechend ertönen.

  • Das Singen verbessert das allgemeine Wohlbefinden und beeinflusst besonders die eigene Stimmung positiv. Es macht glücklich. Dies wurde bereits in viele Untersuchungen nachgewiesen. Beim Singen werden körpereigene Glückshormone ausgeschüttet und zeitgleich werden Stresshormone abgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe ich konnte Sie ermutigen und neugierig machen, ihrem Instrument, welches Sie immer bei sich tragen, mehr Achtung und Wertschätzung zu schenken.  Es würde mich freuen Sie dabei zu begleiten und zu unterstützten.

 

Da sich das Arbeiten mit der Stimme in der Musiktherapie besonders auch in Gruppensettings bewährt hat, biete ich verschiedene Stimmgruppen an. Die maximale Gruppengrösse beträgt sechs Personen. Sind sie neugierig geworden?

 

Zögern sie nicht mich zu kontaktieren um ein entsprechendes Angebot für Sie zu finden.

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